Objektorientiert programmieren oder nicht

 
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Chazer
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BeitragVerfasst am: Fr 24 Aug, 2007 09:36    Titel: Objektorientiert programmieren oder nicht

Hi! Sagt mal, wenn ich mit dem PHP coden anfange, würdet ihr mir raten direkt objektorientiert zu programmieren oder eher nicht? Ich will mir direkt nen guten Programmierstil aneignen, den ich dann auch beibehalten kann. Ich finde die Sache mit den vielen Objekte ein bisschen verwirrend, aber wenn es letztlich schneller ist, dann habe ich damit auch kein Problem! Was denkt ihr? Rolling Eyes
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Belerofon
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BeitragVerfasst am: Sa 25 Aug, 2007 12:30    Titel:

Hallo

Nein, anfangs ist es nicht ratsam, und auch wenn du erfahren bist wirst du merken das prozedural oft besser ist.
Objektorientiert verwendet man nur für Codefragmente die man immer wieder braucht, zB eine Bild oder Templateklasse...

mfg
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Torsten
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Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: So 02 Sep, 2007 18:05    Titel:

Zitat:
Nein, anfangs ist es nicht ratsam, und auch wenn du erfahren bist wirst du merken das prozedural oft besser ist.
Objektorientiert verwendet man nur für Codefragmente die man immer wieder braucht, zB eine Bild oder Templateklasse...


Das ist eine gewagte Aussage, von jemandem der anscheinend nie richtig objektorientiert gearbeitet hat.

Warum soll man etwas lernen was man sich am besten gleich wieder abgewöhnt.
Gerade am Anfang macht es Sinn es gleich richtig zu lernen, da man sich sonst wieder umgewöhnen muss, was deutlich schwieriger ist.

Nein gerade jetzt mit php5 hat man da wunderbare Möglichkeiten sauberen, modularen Code zu schreiben.

Wenn du weißt du wirst dies Stück Code nur einmal verwenden und nie erweitern kann man auch prozedural arbeiten. Aber wann ist das schon der Fall !!

Es geht ja nicht nur um Wiederverwendung sondern vor allem um ein leichte Erweiterbarkeit, die so von prozedualem Code nicht nicht gewährleistet werden kann.

und vieles mehr..
Also wenn du die Möglichketi hast dann gleich OOP
Gruß Torsten
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sukram
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BeitragVerfasst am: Mo 03 Sep, 2007 08:29    Titel:

Denke auch, dass man, wenn man es schon lernt, gleich auf vernünftiger Basis lernen sollte.
Ich denke, dass viele sich vielleicht von der anfangs scheinbaren Komplexität abschrecken lassen, aber wer es durchzieht hat am Ende auf jedenfall mehr davon, da die meisten Firmen bzw. Kunden die OOP auch fordern und man generell nicht drumherum kommt.

btw.: Willkommen im Forum Torsten
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Belerofon
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Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: Mo 03 Sep, 2007 18:13    Titel:

Hallo

das ist Ansichtssache.
Bei kleinen individuellen Webseiten würde Ich kein OOP verwenden, wenn Ich rießige und aufwendige Software verkaufe natürlich schon.
Bei Firmen muss man sagen, dass die Auftraggeber oft keine Ahnung haben und das nur verlangen weil sies mal aufgeschnappt haben...

mfg
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ingmar
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Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: Mo 03 Sep, 2007 22:56    Titel: Die Mischung machts


Auch bei einer kleinen Site lohnt es sich, Kernfunktionalitäten wie beispielsweise die DB-Anfragen in eine Klasse zu packen. Man stelle sich vor, das System migriert zu einem anderen DBMS, dann ist es sehr mühselig, die ganzen Anfragen umzuschreiben, anstatt einfach die zugrundeliegende Klasse auszutauschen.
Ein Vorteil der OOP liegt, platt formuliert, darin, dass Du alle Attribute und Methoden 'griffbereit' hast und nicht immer einen Rattenschwanz von Parametern an Deine Funktionen übergeben musst.
Und wer weiss schon, wie sich ein kleines Projekt entwickelt. Meine eigene Homepage hat vor fünf Jahren als dateibasiertes Fünf-Seiten-Projekt angefangen und hat sich mittlerweise zu einem halbwegs anwendbaren, modularen CMS gemausert, in dem der Seitenaufbau durch
PHP:
$output = new Output($nav->site);
echo
$output->content;

angestoßen wird, ganz egal, ob da nun das Gästebuch, ein Text oder sonstwas angezeigt werden soll.
Möglich ist das nur durch Klassen, die alle von Output abgeleitet sind.

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